| Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Beim Umbau der Wohnung ist eine Fliese am Übergang zwischen Küche und Flur beschädigt worden. Zum Glück lagern im Keller noch einige Exemplare der Fliesen als Reserve, so dass der Austausch schnell von statten gehen kann. Haben Sie keine Ersatzfliesen mehr, können Sie nur hoffen, zufällig eine möglichst ähnliche Fliese zu finden. Bei der Vielzahl der Fliesenarten und der Häufigkeit der Modellwechsel dürfte das aber oft genug ein mühseliges Unterfangen werden. |
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Diese Fliese ist definitiv hinüber! Sie muß zuerst aus dem Verbund herausgeschlagen werden. |
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Nun fräsen Sie entweder die Fugen mit einem "Dremel", also einem Miniatur-Multiwerkzeug aus, das wäre die Komfortlösung, oder Sie schlagen ganz vorsichtig mit Hammer und Meißel auf die Fugen, bis diese bröckelig sind. Die Fugen dann auskratzen mit einem handelsüblichen Fugenkratzer oder mit einem kräftigen Draht, den Sie sich zurechtgebogen haben. Wichtig: Die Fugenmasse darf keine Verbindung mehr zu den benachbarten "gesunden" Fliesen haben! |
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In aller Regel wird sich die beschädigte Fliese nicht einfach herausheben lassen, sondern muß zertrümmert werden. Wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie die Fliese an verschiedenen Stellen mit einem 10-er Bohrer anbohren. Doch dabei vorsichtig sein und unseren Bohrtipp beachten!
Fliesenleger gehen da etwas robuster vor - sie zerhämmern die Fliese von der Mitte aus mit einem Meißel. Ob so oder so: Eine Schutzbrille sollten Sie in jedem Fall tragen. |
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Alle Kleberreste müssen entfernt werden. Auch das geht wieder durch Abstemmen mit dem Meißel. Ein Dreieck-Schleifgerät mit spezieller Schleifscheibe ist auch nicht verkehrt, falls vorhanden. |
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Säubern Sie nun den freigelegten Estrich mit einem Handbesen. |
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Gleichmäßige Fugenabstände erzielen Sie am leichtesten, wenn Sie zwischen den Platten die
sogenannten Fliesenecken oder Fugenkreuze Tragen Sie nun mit einem Zahnspachtel den neuen Fliesenkleber auf. Diesen gibt es auch in kleinen Gebinden fertig angemischt zu kaufen. |
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Legen Sie nun vorsichtig die neue Fliese ins Kleisterbett und drücken Sie diese an. Achten Sie darauf, dass die Fliese nicht "knirsch" auf dem Untergrund aufliegt. |
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Überprüfen Sie, ob die Fliese genau mittig in der Lücke sitzt. Falls nicht, können Sie die Fliese noch etwa 20 bis 30 Minuten nach dem Einsetzen verschieben. Lassen Sie den Boden anschließend zwei bis drei Tage ruhen. |
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Mischen Sie dann den Fugenmörtel an, gießen Sie ihn aus und verteilen Sie ihn mit einem Gummischieber. Achten Sie darauf, dass der neue Fugenmörtel die gleiche Farbe hat, wie der ursprünglich verwendete. |
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Streuen Sie nun die Fugen mit ein wenig trockenem Fugenmörtel ab. Der Fugenmörtel trocknet so gleichmäßiger. Schieben Sie nach ein paar Minuten das Material mit dem Gummischieber zusammen. |
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Jetzt noch mit einem Schwammett oder einem Schwamm feucht nachwischen. |
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