Ist eine Fliese beschädigt, ist guter Rat häufig teuer, weil versäumt wurde, selbst einen Vorrat anzulegen. Wenn man Glück
hat, kennt man noch den Hersteller und den Namen der Fliesenserie. Doch wer weiß das schon noch nach vielen Jahren? Für
Hilfe in der Not sorgt hier der Fliesenhändler Konrad Schittek aus Hamburg. Doch was heißt hier Fliesenhändler, eigentlich
müsste man ihn als Fliesenarchivar bezeichnen, handelt er doch mit alten Industriefliesen der vergangenen 50 Jahre. Egal
ob von Villeroy & Boch oder Steuler, Jasba oder Marazzi – der Händler hat Fliesen aus aller Herren Länder von Deutschland
über Italien bis hin nach Spanien oder gar Brasilien in seiner riesigen Lagerhalle vorrätig. Jugendstilfliesen aus alten
Zeiten mit Einlegern, neue und alte Bordüren sowie Seifenschalen hat er auch. Der Lagerbestand beläuft sich auf etwa 4.000
Paletten, eine neue Lagerhalle bietet Platz für weitere 6.000 Paletten.
Wer also auf der Suche nach einer Altfliese bzw. alten Kachel ist, der hat gute Chancen, beim "Herrn der Fliesen" fündig zu
werden. Einfach ein Foto oder ein Fliesenmuster bzw. ein Bruchstück der Fliese einschicken, der Fliesenhändler schaut sich
alles an und gibt dann ein kostenloses Angebot ab, sofern er die Fliese in seinem Fundus findet. Er kann aber nicht nur mit
Unmengen Fliesen verschiedenster Hersteller dienen, sondern produziert auch selbst. Eine Ausstellung seiner eigenen
Produkte, von der handgeformten und bemalten "historischen Fliese" bis zu großen keramischen Wandgemälden, ist in den
Räumen von Fliesenhandel Konrad Schittek in Hamburg-Sinstorf zu besichtigen. Dort lohnt sich dann auch ein Blick in das
firmeneigene Fliesenmuseum. Neben den unterschiedlichen Fliesen werden hier auch Werkzeuge und Ausrüstung der
Handwerker/Fliesenleger aus vergangener Zeit mit Lohnabrechnungen, Tarifverträgen, Meisterbriefen u.v.m. gezeigt.
Mehr Informationen erhalten Sie unter www.fliesenhandel-schittek.de